Über uns - Unsere Geschichte

37 Jahre Erfahrung und Kompetenz
FLYING COLORS - DRACHENLADEN BERLIN

Alles begann 1983 als Drachen anfingen populärer zu werden. Die Firma Vom Winde Verweht wurde gegründet.

Mittlerweile sind viele der Drachenläden in Deutschland verschwunden oder haben ihren Schwerpunkt verlagert.
Aus Vom Winde Verweht wurde irgendwann Flying Colors und nun sind wir mittlerweile der älteste, noch existirende Drachenladen in Deutschland - Das ist unsere Geschichte:

Chris Sandy, ein Engländer und Computerfachmann und Michael Steltzer, ein Amerikaner und Architekt, entschieden sich gemeinsam den ersten Drachenladen in Berlin zu gründen. Es gab damals eine kleine Drachenbewegung in Deutschland, die aber stark im kommen war. Zu dem Zeitpunkt gab es wenige Drachenfachgeschäfte in Deutschland. Der Drachenladen Bremen von Thomas Kibelksties war der Erste Drachenladen in Deutschland. Dann kamen Roland Falk mit seinem Laden in Stuttgart. Andere gute Holzspielwarenläden wie Lienau in Hamburg, Fridolins in Hannover und Tam Tam in Berlin fingen an mit gut sortierten Drachenabteilungen. Also Vom Winde Verweht war die Nummer drei in Deutschland als "reiner" Drachenladen.

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Chris und Michael haben sich mit Hilfe von Jilly Pelham kennen gelernt. Die bekannte Englische Firma "Vertical Visuals" wurde von Michael im Sommer 1983 angeschrieben mit der Bitte um Zusendung von Verkaufsunterlagen wegen der "opening of berlins first exclusive kite shop in the fall of 1983". Jilly Pelham hatte einen "Distributor" in Deutschland, und zwar Thomas Kibelksties vom Bremer Drachenladen. Thomas hatte seinerseits eine kleine "Dependance" in Berlin. Chris Sandy war dabei die kleine berliner Drachenszene mit Baumaterial und Drachen aus seiner Wohnung zu versorgen. Also leitete Jilly Pelham die Anfrage weiter an Thomas, Thomas veständigte Chris und Chris rief Michael an. "Ich hätte ihnen einige interessante Angebote zu machen" sagte Chris am Telefon. Am nächsten Tag, es war ein warmer Freitagabend im August 1983, trafen sich Michael und Chris. Der abend war feucht und fröhlich und endete mit dem gemeinsamen Beschluss den Berliner Drachenladen zusammen zu betreiben. Am 1. September, 1983 wurde die Gründung der Firma angezeigt. Mit jeweils DM 10.000,00 Startkapital sind wir ins kalte Wasser gesprungen.

Chris wollte nicht mehr als Computer Verkäufer arbeiten. Er hatte Auszeichungen von seinem Arbeitgeber "Hewlett Packard" als bester Verkäufer Europas erhalten und war sehr bekannt und beliebt bei seinen Kunden. Aber er wollte etwas anderes tun. Michael war als Bauleitender Architekt tätig und wollte weg vom fremdbestimmten negativen Stress. Da hatten sich zwei Gleichgesinnte gefunden. Die "Anglo-Amerikanische" Herkuft hat auch geholfen. "Gone with the Wind" war der gefundene Name für den Laden bei einer Brainstorming Sitzung. Also entstand "Vom Winde Verweht".

Das entstandene Logo wurde verfeinert vom dem damaligen Kiez Verlag. Das "Yin und Yang" Symbol wurde angewandt und verbunden mit Wolken und Drachen und Drachenschwanz. "Einheit der Gegensätze", Ursprungsland China, Meditative Entspannung, usw. waren die Gedanken die zum Logo führten. Da wir aber nicht dogmatisch sein wollten, ist der Drachen aus dem Kreis geflogen.

Der aller erste Auftrag der Firma war ein Werbeauftrag für 500 Delta Drachen für Hewlett Packard. Der "CS" Delta wurde geboren. Eine Synthese aus verschiedenen erprobten Drachenmodellen entstand und der nach Chris Sandy genannt Delta war ein großer Erfolg. Rotes Segel und gelbe Flosse waren die Merkmale dieses Spitzenfliegers. HP wollte keine Werbung auf dem Drachen. "Soft Werbung" hieß damals die Devise.

Das verdiente Geld aus dem ersten Auftrag wurde verwendet um die neue gefundenen Räumlichkeiten in der Eisenacherstr. zu renovieren und als Drachenladen auszubauen. Ein länglicher Laden mit ca. 70m² wurde von einer Möbeltischlerei für DM 5.000 Abstand übernommen. Der Standort in Schöneberg direkt an der U-Bahn schien als praktisch, da die Miete nicht zu hoch war und die Erreichbarkeit trotzdem sehr gut. Ausserdem war der Kindergarten des Pestalozzi-Fröbel-Hauses direkt neben an, wo die beiden Kinder von Michael (Paul-Jonas und Jenny) dann sehr einfach abzuholen waren.

Zum Jahreswechsel 1983/84 wurde dann eine Silvesterfeier in dem leeren Drachenladen gefeiert. Eine Musikanlage, Ein paar Fässer Bier und einige Biertische reichten. Die Positive Stimmung gab den Rest. Alles war frisch weiß gestrichen. Es sollte dann im Januar mit dem Verkauf losgehen. Doch als der Elektriker einen neuen Verteilerkasten einbauen sollte hatte er sich geweigert die alten Stromleitungen anzufassen. Überputzbleileitungen mußten entfernt werden. Unterputzleitungen mußten gelegt werden. Die schöne weiße Tapete war dahin. Eine komplette neue Renovierung war angesagt und so konnte der Laden erst am 15. März 1984 feierlich eröffnet werden.

 

 

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